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In regelmäßigen Abständen berichten wir über Themen, die uns bewegen, und von denen wir denken, dass sie für Sie interessant sind. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gesundheit. Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen.

Das Kniegelenk mit seinen Knochen, Muskeln, Bandstrukturen und Knorpel ist ein empfindliches System, das beim Joggen, Treppensteigen oder sogar beim Gehen häufig eher stechende Beschwerden an der Innenseite verursacht. Manchmal können auch an ganz anderen Stellen Schmerzen auftreten. Diese schränken die Aktivitäten im beruflichen oder privaten Alltag deutlich ein.

 

Ihr/e Ärztin/Arzt hat Ihnen ggf. eine der folgenden Diagnosen gestellt:

 

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Schleimbeutelreizung
  • Patella-Sehnenreizung
  • Meniskusschaden

 

Vielleicht wurde Ihnen zu einer Operation (Arthroskopie) geraten.

 

Dies ist äußerst selten wirklich angezeigt, da es sich in vielen Fällen um funktionelle Störungen handelt. Das bedeutet, dass nicht Strukturen operativ entfernt werden müssen, sondern dass Ihre Beschwerden von einer Bewegungsstörung verursacht werden.

 

Die Ursache für viele Kniebeschwerden liegt in einer Statikveränderung des Beckens. Diese wiederum kann die Folge von Stürzen oder anderen Verletzungen sein, die oft jahrelang zurückliegen und meist in Vergessenheit geraten. Durch die veränderte Statik ist auch die Beweglichkeit des Beckens gestört, was zu einer veränderten Belastung am Kniegelenk führen kann. Auch ein (altes) Umknicktrauma am Fuß kann die Ursache sein.

 

Eine Fehlstatik des Beckens kann zudem Veränderungen an der Wirbelsäule, Knie oder Fuß bewirken. Diese sogenannten Kompensationsbereiche können dann ebenfalls Schmerzen verursachen. Die Fehlfunktionen der Gelenke und der Wirbelsäule stehen in einem engen Zusammenhang und werden als Ursache – Folge – Kette bezeichnet.

 

Ihr/e Therapeut/-in untersucht und behandelt diese funktionellen Zusammenhänge im Rahmen der FOI®. Dadurch wird nicht nur die Folge (der Schmerz im Kniegelenk), sondern auch die Ursache behandelt. So sind positive Behandlungsresultate oft schneller als mit herkömmlichen Therapiekonzepten zu erreichen. Auch ein Gelenkverschleiß muss nicht zwingend Schmerzen verursachen.

 

Wie gehen wir vor:

 

Zu Beginn wird das Becken und die Wirbelsäule untersucht, ob und welche Blockierungsketten vorhanden sind. Dieser Statikbefund gibt wichtige Hinweise, welche Störungen für Ihre Knieschmerzen verantwortlich sind. Wir erläutern Ihnen direkt Ihre gesundheitliche Situation und beantworten gerne Ihre Fragen. Der Befund dient als Grundlage für die Behandlungsstrategie. Schritt für Schritt wird Ihre Körperstatik korrigiert. Mit dieser Statikkorrektur lässt sich nach den ersten 2 bis 3 Behandlungen die Anzahl der Behandlungen als Richtwert bestimmen. In vielen Fällen reichen 6 Termine. Auch die angrenzenden Gelenke des Knies werden behandelt. Eine deutliche Verbesserung tritt in vielen Fällen ein. Das Knie selbst ist dann das letzte Glied in der Ursache-Folge-Kette, um die Knieschmerzen effektiv zu lindern bzw. zu beseitigen.