Ernährung

Eine gesunde Ernährung trägt wesentlich zur allgemeinen Gesundheit bei und hilft, zahlreiche Erkrankungen zu verhindern, zu verbessern oder auch zu heilen. Sich gesund zu ernähren reicht jedoch oft nicht aus. Es nützen auch die besten Lebensmittel wenig, wenn andere Systeme des Körpers wie der Darm oder auch die Leber nicht richtig funktionieren.
Auch das Immunsystem und chronischer Stress spielen hier eine entscheidende Rolle.

Basissupplementierungen sind Nahrungsergänzungsmittel, die täglich eingenommen werden müssen, um das Risiko von Gesundheitsproblemen infolge von Nährstoffmangel auszuschließen. In diesem Artikel finden Sie stichhaltige Beweise für die Behauptung, dass Basissupplementierung im Rahmen der westlichen Ernährungsweise unverzichtbar ist.

 

Unsere Überzeugung beruht auf zwei wesentlichen Gründen:

1. Der Westeuropäer isst in der Regel zu wenig Obst, Gemüse und Fisch
2. Was die Menschen essen, liefert oft unzureichende Mengen der benötigten Nährstoffe

 

Es ist eine Tatsache, dass die meisten Menschen nicht genügend Obst und Gemüse verzehren, um ihren täglichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu stillen. Vor allem Magnesium – ein Mineralstoff , der an mehr als 300 Prozessen in unserem Körper beteiligt ist – gelangt in viel zu geringem Maße in unsere Körper. Die Qualität von Obst und Gemüse verringert sich zunehmend, sodass selbst Menschen, die gerne und oft Obst und Gemüse essen, häufig zu wenige Nährstoffe aufnehmen.

Besonders wichtig ist dabei auch Vitamin C: Der menschliche Körper kann es nicht selbst bilden und der Bedarf ist größer als die Menge, die wir über unsere unreif geernteten Früchte zu uns nehmen. Auch wird nicht genügend Fisch verzehrt, um die vom Körper benötigten Mengen an essenziellen Omega- 3-Fettsäuren aufzunehmen. Und es gibt noch einen weiteren Mangel, der sich kaum vermeiden lässt: In Westeuropa erhalten wir während eines großen Teiles des Jahres zu wenig Sonnenlicht, um einen optimalen Vitamin-D-Spiegel im Blut aufrechterhalten zu können. Außerdem halten sich die meisten Menschen den ganzen Tag über im Innern von Gebäuden auf. Im Freien schützen sich die Menschen vor dem Sonnenlicht mit Sonnencreme. All diese Defizite verursachen auf lange Sicht irreparable Schäden an unserer Gesundheit. Zur Basissupplementierung gehören daher auf jeden Fall ein hochwertiges Multivitamin- und -mineralstoffpräparat, Magnesium, Vitamin C, Omega-3- aus Fisch und Vitamin D.

Die Ernährungsrichtlinien sollen die Erreichung der RDA (empfohlene Tagesaufnahme) sicherstellen. Die RDA wurde in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen, um gravierende Nährstoffdefizite in der Bevölkerung zu verhindern. Wenn 75 Prozent der Bevölkerung diese Mindestmengen im Jahr 2015 nicht erreichen, zieht sich diese Gruppe unweigerlich schwere Defizite zu. Bei diesen Menschen ist eine Basissupplementierung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3-Supplementen
für eine gute Gesundheit ohnehin unerlässlich.

Auch verschiedene epidemiologische Studien zeigen, dass der westliche Mensch zu wenige Mineralstoffe aufnimmt. So dokumentieren zum Beispiel Daten des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums, dass der durchschnittliche Amerikaner unter anderem zu wenig Zink (-30 %), Magnesium (-57 %) und Calcium (-69 %) aufnimmt und bei allen diesen Mineralstoffen nicht seinen Tagesbedarf erreicht (USDA, 2009).

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung, warnt die Regierung. Wenn aber nur ein Viertel der Bevölkerung genug Obst, Gemüse und Fisch isst, kann man sich fragen, ob hier überhaupt noch von Abwechslung gesprochen werden kann. Was reichlich verzehrt wird, sind Kartoffeln, Reis, Nudeln und Brot. Diese Lebensmittel enthalten viel weniger Vitamine und Mineralstoffe als Obst und Gemüse. Phytonutrienten (sekundäre Pflanzenstoffe) enthalten sie nur in winzigen Spuren. Man sollte daher behördlicherseits vielleicht eher davor warnen, dass Kartoffeln, Reis, Nudeln und Brot kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung sind.

 

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