Ernährung

Eine gesunde Ernährung trägt wesentlich zur allgemeinen Gesundheit bei und hilft, zahlreiche Erkrankungen zu verhindern, zu verbessern oder auch zu heilen. Sich gesund zu ernähren reicht jedoch oft nicht aus. Es nützen auch die besten Lebensmittel wenig, wenn andere Systeme des Körpers wie der Darm oder auch die Leber nicht richtig funktionieren.
Auch das Immunsystem und chronischer Stress spielen hier eine entscheidende Rolle.

ernaehrung diagramm

 

Was ist kPNI?

Die klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI) und die Ernährungsheilkunde bieten zusammen einen einzigartigen Weg um den einzelnen Patienten effektiv auf dem Weg zu besserer Gesundheit zu begleiten. Dies führt zu einer Form der medizinischen Heilkunde, in der der Patient im Zentrum steht.

 

Klinische PNI ist eine Wissenschaft die auch Ernährung, Bewegung und andere natürliche und nicht natürliche Interventionen als klinisch wertvoll ansieht. Diese Interventionen können durch Regulation von Kommunikationsmechanismen (PNI) den (epi)-genetischen Prozess positiv beeinflussen. Stress ist viel mehr als psychologische Belastung: es ist auch die Belastung durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Milieufaktoren und viele andere Faktoren. Das ist der Grund warum wir über klinische Psycho-Neuro-Immunologie sprechen.

 

Ernährungsmedizin - Nahrung als Medizin

Nahrungsmittel enthalten Tausende von aktiven Substanzen (u. a. diverse Mikronutrienten und sekundäre Pflanzenstoffe). Ein einziges Nahrungsmittel alleine besitzt jedoch nicht alle wirksamen Bestandteile, um einen Effekt hervorzurufen. Die richtige Kombination von Nahrungsmitteln innerhalb einer Mahlzeit mit den gleichen und/oder synergetisch wirkenden Substanzen, ist in der Lage, eine potentielle Medizin und/oder ein präventives Mittel zu kreieren.

 

Die Ernährungsmedizin kann allerdings nur dann funktionieren, wenn die Basisernährung die erste therapeutische Wahl ist. Zusätzliche Supplemente und Phytotherapeutika können erst dann entsprechend die Effekte dieser Nahrung synergetisch beeinflussen. Ernährung in all seinen Formen hat eine Reihe spezifischer Wirkungen (u. a. auf den Energiehaushalt). Bewegung hat ganz andere Effekte. Gemeinsam bilden diese beiden Faktoren eine der potentesten Kombinationen für die Behandlung häufig vorkommender Krankheitsbilder.

 

Eine Wirksame Therapie

Eine Therapie, die ausgerichtet ist auf das Schließen der körpereigenen Barrieren (Haut, Mund, Darm) ist die vordringliche Maßnahme zu Herstellung der Immuntoleranz. Darauf folgt dass, das so genannte “hyperaktive Immunsystem“ ausgeschaltet wird, mit der Folge dass viel Energie für Gehirn und Herz- und Muskelgewebe eingespart wird. Gerade dieser letzte Effekt ist vielleicht der wichtigste Gewinn durch das Ausschalten des hyperaktiven Immunsystems.

 

Ein Immunsystem in Ruhe verbraucht nur 3% von der gesamt Energieaufnahme, ungefähr 48 Kcal pro 24 Stunden. Ein aktiviertes Immunsystem kann sogar bis zum 58 % des gesamten Energiebedarfs erfordern, 1000 Kcal pro 24 Stunden. Dabei braucht das Immunsystem vor allem Glukose und bestimmte Eiweißarten; Nährstoffe, die buchstäblich vom Gehirn, Muskeln und dem reproduktiven System gestohlen werden.

 

Ein chronisch aktiviertes Immunsystem verursacht dann auch Hirnfunktionsstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen, Depressionen und Entzündungen, den Verlust von Libido und Fruchtbarkeit und schädigt den Bewegungsapparat.

 

Mit anderen Worten ein subakuter Entzündungsprozess ist die Basis von (fast) allen modernen Beschwerden.

 

(Quelle: http://www.naturafoundation.net)